Rezensionen

Der unsterbliche Salamander von Zoe Rubaidh

Titel: Der unsterbliche Salamander | Autorin: Zoe Rubaidh | Verlag: Selfpublisher eBook | Erscheinungsdatum: 07.11.2021 | Seitenzahl: 368 | Altersempfehlung: k.A.

– Rezensionsexemplar –

Klappentext
Unsicherheit macht sich in Gelîvron breit. Jemand bringt seine Opfer mit Magie um und hinterlässt bizarr arrangierte Tatorte. Für Inspektor Theodem Brigâ beginnt eine aufreibende Ermittlung, die ihn zu den Geheimnissen einer längst vergangenen Zeit führt.


 
Zum Inhalt
Inspektor Theodem Brigâ, kurz Theo, muss einen magischen Mord aufklären: eine Leiche steckt in einer Wassersäule in einem Hexenkreis fest, zwei Organe wurden entfernt. Von der/dem Täter/in fehlt jede Spur. Bald steht fest, dass weitere Taten folgen werden, denn die Elemente Feuer, Erde, Wasser, Luft sowie weitere Organe werden laut uralter Aufzeichnungen benötigt, um etwas herzustellen. Was es damit auf sich hat, bleibt erstmal ein Rätsel. Mit seiner neuen Partnerin Valerie, einer Dryade, sowie dem magischen Rechtsmediziner Andren und weiteren Teammitgliedern, geht Theo allen Hinweisen nach dem/der mysteriösen Mörder/in nach und versucht, weitere Todesfälle zu verhindern. Dabei nimmt er auch Hilfe aus der Unterwelt Gelîvrons an, mit der ihn mehr verbindet, als man zunächst meinen könnte. Nach und nach wird der Fall zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

Die Autorin baut eine magische Welt mit unterschiedlichsten Einwohnern auf. Neben Menschen gibt es Dryaden, Feen, Magier, Hexen und viele andere Kreaturen wie die tierisch anmutende Reporterin der lokalen Presse. Die Geschichte Gelîvrons wird umrissen, ebenso die gesellschaftlichen Strukturen.

Fazit
★★★★
Das Buch umfasst 29 Kapitel, für mich hat es bis Kapitel 5 gedauert, bis ich mich in die Geschichte eingefunden hatte. Zunächst irritierte es mich, dass sich alle Charaktere duzen. Gerade bei Fantasy finde ich das gewöhnungsbedüftig. In der Leserunde auf LovelyBooks erklärte die Autorin dies damit, dass sie die gesellschaftliche Hierarchie der Stadt verdeutlichen wollte – hier gelten alle Lebewesen als gleichrangig. Die Erklärung macht für mich auf jeden Fall Sinn, ich fand es allerdings durch das komplette Buch hinweg irritierend. Auch die Zeit, in der die Geschichte spielt und die Welt waren mir anfangs unklar. Nach und nach wurden Hinweise dazu gegeben. Der Schreibstil war angenehm und flüssig, so dass ich das Buch relativ zügig durchgelesen habe. Die Geschichte ist gut aufgebaut, die Spannung nimmt immer weiter zu und hält einige Überraschungen parat. Am besten gefällt mir, dass die Charaktere nicht gut oder böse sind (bis auf einen vielleicht), sondern sehr facettenreich dargestellt werden. So hat der Inspektor eine dunkle Vergangenheit, die Oberkriminelle der Stadt aber auch eine gute Ader. Das macht die Personen realistischer und für mich auf jeden Fall sympathischer. Was mich anfangs etwas störte war die Fülle der Informationen. Es gibt viele Namen, Details und Erklärungen, die rückblickend alle Sinn machen, mich zu Beginn allerdings ein wenig überforderten.
In dem Buch Der unsterbliche Salamander gibt es eine Vielzahl toller Ansätze, Ideen und Geschichten. Jede davon verdient es, weiter ausgeführt zu werden. Ich werde die Autorin definitiv im Auge behalten und (eventuell erscheinende) Folgebände lesen.

Der unsterbliche Salamander ist derzeit als eBook erhältlich.
Auf der Autorinnenseite gibt es eine Leseprobe.

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